Nächste iPad Fortbildung 26.01.2017 im Li

Ein frohes neues Jahr wünsche ich allen! Während die Weihnachtsgans noch langsam einsickert und die letzten Berliner (gemeint: Krapfen) verfrühstückt werden, geht es gleich weiter mit der nächsten iPad Fortbildung.

Die neuen edu-Funktionen des iPads im Unterricht nutzen

Es handelt sich dabei um eine Einführungsveranstaltung mit dem Schwerpunkt auf die seit iOS 9.3 eingeführten Funktionen wie z.B. shared iPad oder der Classroom App, die die Arbeit mit dem iPad für die Schule interessanter machen. Aber auch alte Klassiker wie AriPlay, AirDrop, dem geführte Zugriff u.v.m. werden vorgestellt.

Als hamburger LehrerIn melden Sie sich bitte über TIS an oder über die Comspot Webseite.

Ich freue mich über Ihre Teilnahme!

Fünf Basics übers iPad

Gerade wurde ich gebeten, in zwei Sätzen zusammenzufassen, was das spannende beim Lernen mit Tablets ist. Gar nicht so einfach, doch vielleicht sind es diese beiden Punkte, die meinen Unterricht am fundamentalsten verändert haben:

  1. „Always connected“ zu sein mit der Außenwelt, mit anderen Schülern und dem Lehrer – in der Schule, an außerschulischen Lernorten und Zuhause.
  2. Das Tablet ist in meinen Augen das beste Werkzeug zum Lernen neben einem guten Buch. Immer dabei, super einfach zu bedienen, sofort an, den ganzen Tag unter Strom und (zumindest die meisten) auch noch ästhetisch anzusehen. Anders als ein sperriger Computer kann es wirklich als Verlängerung des Gehirns verstanden werden.

Als nächstes sollte ich noch sagen, was für Schulen das Wichtigste ist, wenn sie sich digital ausstatten möchten. Dazu fielen mir vor allem drei Dinge ein.

  1. Bei der Hardware unbedingt auf Qualität achten, z.B. Aluminium-Gehäuse statt Plastik. Hält länger und wird lieber – auch im Sinne von achtsamer – benutzt.
  2. Bei der Software darauf achten, dass qualitative Lern-Apps zur Verfügung stehen, diese in großen Stückzahlen mit Rabatt gekauft werden können und Betriebssystem-Updates mindestens für die nächsten 4 Jahre zur Verfügung stehen.
  3. Einen Mobile-Device-Management Server einsetzen, damit die Tablets aus der Ferne administriert werden können, das spart Zeit und Geld und bringt viele neue Möglichkeiten wie z.B. einen Klausurmodus.

Ich halte es ferner für sinnvoll, wenn eine Schule sich die Ersteinrichtung und technisches Know-How einkauft. Nicht nur, weil ich genau solche Trainings gebe, sondern weil ich es schlichtweg für falsch halte, wenn ein Lehrer sich mit App- und Profilinstallationen auf Tablets beschäftigt, wo er sich besser auf einer komplexeren Ebene Gedanken und einen Einsatz in seinem Unterricht machen könnte. Deswegen sollte man m.E. auf externe Dienstleister zurückgreifen, die beim Einrichten der iPads und dem gesamten Mobile-Device-Management helfen können.

Die neuen edu-Funktionen des iPad im Unterricht nutzen

Am 10.11. biete ich zusammen mit der Firma Comspot am LI Hamburg eine Fortbildung unter dem gleichlautenden Titel an.

Hier sehen Sie die Veranstaltung im TIS-Portal.

Und hier auf der Webseite von Comspot.

Inhalt der Fortbildung wird vor allem Shared iPad sein, die Möglichkeit, iPads mit mehreren Benutzern zu nutzen sowie die Classroom App. Beides hat Apple mit iOS 9.3 eingeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung werden dabei an kleinen Beispielen selbst erleben, wie man diese Funktionen konkret im Unterricht einbindet.

Ich freue mich über Ihre Anmeldung über diesen Link.

Mac + iPad + duet Display = Notebook bedienen

Wenn ich zuhause am Mac meine SMART Notebook Dateien für den Unterricht vorbereite, habe ich bisher oft auf Zeichnungen verzichten müssen. Neuerdings genieße ich jedoch die Möglichkeit, das iPad mittels der App „duet Display“ als Grafiktablet am Mac zu verwenden. Somit kann ich auch direkt mit den Fingern oder mit einem kleinen kapazitiven Touch-Stift in der Notebook App zeichnen. Duet Display ist gerade mit 50% Ermäßigung für 9,99€ zu haben, günstiger als jedes Grafiktablet.

Blitzschnelle Präsentation von Schülerergebnissen

Nicht immer hat man einen Klassensatz iPads zur Hand. Nicht immer ist es sinnvoll, Ergebnisse digital zu erarbeiten oder festzuhalten. In beiden Fällen steht jedoch am Ende vielleicht eine Präsentation von Ergebnissen aus der Gruppenarbeit: Poster, Wandzeitungen, Zeichnungen, Diagramme, uvm.

 

Wie bekommt man nun blitzschnell die Ergebnisse am Smartboard präsentiert, wenn die Schule nicht 600 Euro pro Dokumentenkamera ausgibt?

Man benötigt:

  • ein iPhone oder ein iPad
  • die App Transmit
  • einen Schulserver, der Dateien sowohl über eine Windows-Dateifreigabe bereitstellt als auch einen FTP oder WebDAV Zugang anbietet (z.B. IServ)

img_0684Sobald ein Gruppenergebnis feststeht, macht man ein simples Foto davon und wählt dann den Share-Button aus.

Hier tippt man auf Transmit, wählt die zuvor eingerichtete WebDAV Verbindung zu IServ aus und wählt als Ziel-Ordner Files / Desktop. Und schon liegt das Foto prominent auf dem Desktop, von wo es gezeigt oder weiterbearbeitet werden kann.

iPad mit IServ verbinden

Wenn man mit einem Klassensatz iPads arbeitet, stellt sich schnell die Frage, wie man eine Datei nicht lokal auf dem einzelnen Gerät, sondern an einem Netzwerk-Speicherort ablegt, damit der einzelne Schüler seine Arbeit in der nächsten Woche an einem anderen Gerät fortsetzen kann, ohne dass in der Zwischenzeit andere Schüler seine Dokumente verändern konnten.

Ich benutze für meine Schule IServ, ein Schulserver, der von Haus aus ein Webinterface, Windows-Laufwerke und auch einen WebDAV Zugang bereitstellt.

Zwar gibt es bereits Artikel, wie man WebDAV als Speicherlösung verwendet, das Problem hierbei ist jedoch, dass das nur mit wenigen Apps (wie z.B. Pages, Numbers und Keynote) geht, die direkt auf WebDAV kopieren können. Aber das reicht mir nicht. Ich möchte aus allen Apps meine IServ Dateien öffnen und auch dorthin speichern können, ohne eine lokale Kopie auf das iPad ziehen zu müssen.

Das alles geht am einfachsten mit den so genannten Speicheranbietern (engl. Document Picker), die Apple mit iOS 8 eingeführt hat. Kurz gesagt ist ein Speicheranbieter eine App, die direkt aus einer anderen heraus geöffnet werden kann, aus der Dateien empfangen und  an die auch auch wieder welche gesendet werden können. Man benutzt also stets eine Dritt-App um sich mit dem Netzwerk-Laufwerk zu verbinden.

transmit_iconIch habe viele Dateibrowser getestet und bisher keinen besseren gefunden als Transmit. Ja, der kostet Geld. Aber die Softwarebude ist klasse und ihre Arbeit ist es eben auch wert.

Mit Transmit ist es mir möglich, aus jeder App heraus die Dateien von meinem IServ Laufwerk direkt zu öffnen und auch wieder dorthin zu speichern.

Hier ist eine Kurzanleitung, wie das z.B. mit Fotos geht:

  1. Transmit herunterladen
  2. Transmit konfigurieren: IServ als WebDAV via HTTPS hinzufügen. Die Adresse ist https:// d a v.   die-iserv-webseite-ihrer-schule.deimg_0675
  3. Beliebige App öffnen, z.B. Fotos
  4. Das zu teilende Foto auswählen, dann in der Zeile unter AirDrop Transmit auswählen.img_0680
  5. Sollte Transmit dort nicht angezeigt werden, in dieser Zeile ganz nach rechts scrollen und „Mehr…“ auswählen. Dann den grünen Button bei Transmit einschalten.img_0681
  6. Die WebDAV Verbindung auswählen
  7. Den Speicherort auswählen, z.B. Files / Desktop, um das Foto direkt auf dem Schreibtisch abzulegen.img_0682
  8. Upload wählen. Fertig

Wie man das nicht nur für Schüler sondern auch als Lehrer im Unterricht gut gebrauchen kann, stelle ich euch gleich vor.

 DEP als Diebstahlschutz

Wenn man als Bildungseinrichtung (oder Firma) iPads kauft, die im so genannten Device-Enrollment-Program sind, hat man eine fantastische Sache gleich mit eingekauft: einen wirksamen Diebstahlschutz.

Warum?

Jedes iPad muss beim erstmaligen Verwenden aktiviert werden. Ein iPad ist nutzlos, wenn es nicht aktiviert wurde, es fragt dann immer nach einem WLAN oder einer Verbindung zu einem PC / Mac, der iTunes installiert hat und online ist. Erst wenn das Geräte aktiviert wurde, kann man es benutzen. Bei der Aktivierung wird die Seriennummer des Gerätes an den Apple Aktivierungsserver übertragen und dieser nach weiteren Schritten gefragt. Handelt es sich um ein normales iPad, welches man im Apple Store oder beim Händler seines Vertrauens gekauft hat, passiert in der Regel nichts weiter.

Wenn nun aber das iPad im DEP (Device-Enrollment-Program) ist, antwortet der Apple Aktivierungsserver mit der Anweisung, „Hey, deine Seriennummer kenne ich, sie gehört der Schule XY und dein Konfigurationsserver (MDM) steht hier: …“

Dann kontaktiert das iPad sofort als nächstes den MDM Server der Schule und fragt diesen nach weiteren Aktionen ab. Dieses Vorgehen kann der Benutzer nicht abbrechen oder stoppen. Das iPad wird also jedes Mal nach dem Löschen, Neu-Aufsetzen oder nach einem iOS Update den MDM Server der Schule kontaktieren. Und dieser kann dann ganz bequem den Standort und die IP-Adresse auslesen, das Gerät ganz sperren und vieles mehr.