Der Start mit dem Apple School Manager (ASM)

Vor dem Aufsetzen des ASM bitte diese Informationen lesen. Achtung, nicht gleich umsetzen!

https://help.apple.com/schoolmanager/#/asm6d9dc7acf

Dann erst Anmelden einer neuen Schule beim ASM gemäß dieser Anleitung

https://help.apple.com/schoolmanager/#/tes40577306d

Wichtig zu wissen!

Es gibt zwei Personen / Rollen

  1. Administrator
  2. Bestätigungskontakt, meistens der Schulleiter, der im Namen der Bildungseinrichtung sprechen darf

Dringende Empfehlung: Das Implementierungshandbuch für den Bildungsbereich von Apple Education laden

https://itunes.apple.com/de/book/implementierungshandbuch-f%C3%BCr-den-bildungsbereich/id1277288699?mt=11

Darin Kapitel 3 (Seite 18ff) lesen, das Video auf Seite 19 angucken!

Sobald Apple den Bestätigungskontakt angerufen hat und die Bildungseinrichtung bestätigt hat, kann sich der Administrator anmelden und loslegen. Das dauert ein paar Werktage, also bitte vor einem Apple Education Training bereits damit anfangen.

Wenn es irgendwo hakt, erhält man hier offiziellen Support

https://help.apple.com/schoolmanager/#/tesd37cec318

Gute Anti-Wahlen in der Klasse

Mal angenommen, ich überlege gerade, wohin die nächste Klassenreise gehen soll. Natürlich könnten meine Kollegin und ich einfach ein Ziel festlegen, aber die Schüler dürfen gern mitentscheiden und im besten Fall auch die Reise organisieren. Um sich aber auf ein Ziel zu einigen, muss eine Wahl getroffen werden.

Bisher war das stets so, dass mehrere Ziele vorgestellt wurden und dann abgestimmt wurde. Dabei habe ich schon so gut wie alles ausprobiert: Eine Wahl, in der jeder nur eine Stimme für seinen Favoriten hatte, eine Wahl mit drei Stimmen, bei der die Schüler Erst-. Zweit- und Drittwunsch angeben konnten oder eine Wahl, bei der jeder SuS 5 Stimmen bekommt, die er nach belieben kumulieren oder panaschieren kann – ähnlich wie die Landtagswahl in Hamburg. Bei allen Wahlen kann es jedoch sein, dass das Ergebnis in der Summe der Zustimmung nicht stimmt, d.h. dass das identifizierte Ziel der Reise nicht dasjenige ist, welches für die meisten ok ist. Es kann sein, dass 60% der Schüler es gut finden und 40% absolut schrecklich, und das nächste Klassnreiseziel dasjenige gewesen wäre, zu dem die meisten auch gern gefahren wären (80% allgemeine Zustimmung und keine absolute Ablehnung).

>> Wie identifiziert man also ein Ziel, welches insgesamt in einer Gruppe auf die meiste Zustimmung trifft?<<

Indem man die Wahl umdreht und den Schülerinnen und Schülern Gegenstimmen gibt, die sie nach Belieben verteilen können. Damit können Sie bestimmte Ziele ausbremsen, ihr ganzes Gewicht hineinlegen, dass ein bestimmtes Ziel nicht angefahren wird. Das Verfahren nennt sich systemisches Konsensieren und erobert gerade im Sturm die Entscheidungsprozesse in einer Gruppe, da so endlich ein guter Konsens und nicht nur ein fauler Kompromiss gefunden werden kann.

Durchdenken wir das mal konkret für meine Klasse. Es stehen fünf Ziele zur Auswahl: Sylt, Rom, Venedig, Barcelona und eine Segeltour auf dem Eisselmeer.

Ich werde dann mit meiner Klasse alle Abstimmungsmodelle durchgehen. In der folgenden Tabelle sieht man typische Abstimmungsergebnisse für eine solche Fünffachwahl:

Ziel Wahl mit einer Stimme Wahl mit Erst-, Zweit-, und Drittwunsch * Hamburger Wahl Systemisches Konsensieren
Sylt 4 7 18 76
Rom 4 29 23 32
Venedig 6 50 35 18
Barcelona 8 53 39 36
Segeltour 2 5 5 78
Summe Stimmen 24 144 120 240
  • Der Erstwunsch wurde mit 3 Stimmen berechnet, der Zweitwunsch mit zwei, der Drittwunsch mit einer Stimme.

Dies ist keine wissenschaftliche Erhebung, man kann aber an solchen Beispielen deutlich sehen, dass mehr Schüler mit dem Ziel Venedig einverstanden sind, als mit dem Ziel Barcelona. Dafür hat Barcelona wahrscheinlich mehr flammende Anhänger. Ein interessanter Nebeneffekt: Während bei den ersten Wahlen noch versucht wurde, die Freunde mit kleinen Bestechungen zu überreden, sich doch auch für das eigene Ziel zu entscheiden, wurde beim systemischen Konsensieren nicht mehr versucht, andere zu beeinflussen. Vielleicht ist es weniger sexy, dem andren zu sagen, dass er auch auf jeden Fall Sylt verhindern muss als für das eigene Ziel zu werben.

Ich bin von dieser Methode sehr überzeugt und werde weiter versuchen, Abstimmungsprozesse, bei denen ein Konsens gefunden werden soll, mit dieser Methode durchzuführen und andere dafür zu begeistern.

Meine Klasse im NDR Kulturjournal

Im NDR Kulturjournal läuft gerade ein Beitrag über Medienkompetenz in Deutschland. Dazu war der NDR auch bei mir in der Klasse um sich anzusehen, wie man das Unterrichten mit iPads gestalten kann.

Unter diesem Link kann man sich den Beitrag noch in der Mediathek ansehen:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/Sind-unsere-Schueler-digitale-Analphabeten,kulturjournal5284.html

Ich freue mich sehr darüber, dass eine Modernisierung des Unterrichts mit iPads ein Stück mehr in das öffentliche Interesse rückt und bin gespannt auf viele weitere Möglichkeiten und Fortbildungen.

Nächste iPad Fortbildung 26.01.2017 im Li

Ein frohes neues Jahr wünsche ich allen! Während die Weihnachtsgans noch langsam einsickert und die letzten Berliner (gemeint: Krapfen) verfrühstückt werden, geht es gleich weiter mit der nächsten iPad Fortbildung.

Die neuen edu-Funktionen des iPads im Unterricht nutzen

Es handelt sich dabei um eine Einführungsveranstaltung mit dem Schwerpunkt auf die seit iOS 9.3 eingeführten Funktionen wie z.B. shared iPad oder der Classroom App, die die Arbeit mit dem iPad für die Schule interessanter machen. Aber auch alte Klassiker wie AriPlay, AirDrop, dem geführte Zugriff u.v.m. werden vorgestellt.

Als hamburger LehrerIn melden Sie sich bitte über TIS an oder über die Comspot Webseite.

Ich freue mich über Ihre Teilnahme!

Fünf Basics übers iPad

Gerade wurde ich gebeten, in zwei Sätzen zusammenzufassen, was das spannende beim Lernen mit Tablets ist. Gar nicht so einfach, doch vielleicht sind es diese beiden Punkte, die meinen Unterricht am fundamentalsten verändert haben:

  1. „Always connected“ zu sein mit der Außenwelt, mit anderen Schülern und dem Lehrer – in der Schule, an außerschulischen Lernorten und Zuhause.
  2. Das Tablet ist in meinen Augen das beste Werkzeug zum Lernen neben einem guten Buch. Immer dabei, super einfach zu bedienen, sofort an, den ganzen Tag unter Strom und (zumindest die meisten) auch noch ästhetisch anzusehen. Anders als ein sperriger Computer kann es wirklich als Verlängerung des Gehirns verstanden werden.

Als nächstes sollte ich noch sagen, was für Schulen das Wichtigste ist, wenn sie sich digital ausstatten möchten. Dazu fielen mir vor allem drei Dinge ein.

  1. Bei der Hardware unbedingt auf Qualität achten, z.B. Aluminium-Gehäuse statt Plastik. Hält länger und wird lieber – auch im Sinne von achtsamer – benutzt.
  2. Bei der Software darauf achten, dass qualitative Lern-Apps zur Verfügung stehen, diese in großen Stückzahlen mit Rabatt gekauft werden können und Betriebssystem-Updates mindestens für die nächsten 4 Jahre zur Verfügung stehen.
  3. Einen Mobile-Device-Management Server einsetzen, damit die Tablets aus der Ferne administriert werden können, das spart Zeit und Geld und bringt viele neue Möglichkeiten wie z.B. einen Klausurmodus.

Ich halte es ferner für sinnvoll, wenn eine Schule sich die Ersteinrichtung und technisches Know-How einkauft. Nicht nur, weil ich genau solche Trainings gebe, sondern weil ich es schlichtweg für falsch halte, wenn ein Lehrer sich mit App- und Profilinstallationen auf Tablets beschäftigt, wo er sich besser auf einer komplexeren Ebene Gedanken und einen Einsatz in seinem Unterricht machen könnte. Deswegen sollte man m.E. auf externe Dienstleister zurückgreifen, die beim Einrichten der iPads und dem gesamten Mobile-Device-Management helfen können.

Die neuen edu-Funktionen des iPad im Unterricht nutzen

Am 10.11. biete ich zusammen mit der Firma Comspot am LI Hamburg eine Fortbildung unter dem gleichlautenden Titel an.

Hier sehen Sie die Veranstaltung im TIS-Portal.

Und hier auf der Webseite von Comspot.

Inhalt der Fortbildung wird vor allem Shared iPad sein, die Möglichkeit, iPads mit mehreren Benutzern zu nutzen sowie die Classroom App. Beides hat Apple mit iOS 9.3 eingeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung werden dabei an kleinen Beispielen selbst erleben, wie man diese Funktionen konkret im Unterricht einbindet.

Ich freue mich über Ihre Anmeldung über diesen Link.

Mac + iPad + duet Display = Notebook bedienen

Wenn ich zuhause am Mac meine SMART Notebook Dateien für den Unterricht vorbereite, habe ich bisher oft auf Zeichnungen verzichten müssen. Neuerdings genieße ich jedoch die Möglichkeit, das iPad mittels der App „duet Display“ als Grafiktablet am Mac zu verwenden. Somit kann ich auch direkt mit den Fingern oder mit einem kleinen kapazitiven Touch-Stift in der Notebook App zeichnen. Duet Display ist gerade mit 50% Ermäßigung für 9,99€ zu haben, günstiger als jedes Grafiktablet.